Kometen
Kometen sind kleine Himmelskörper aus Eis, Staub und gefrorenen Gasen, die zu den ältesten Überresten des Sonnensystems gehören. Sie entstanden in den kalten Außenbereichen jenseits der Neptunbahn und stammen überwiegend aus dem Kuipergürtel oder der Oortschen Wolke. Der feste Kern eines Kometen ist meist nur wenige Kilometer groß und besteht aus einer Mischung aus Wasser-, Methan-, Ammoniak- und Kohlendioxideis sowie Staub und organischen Molekülen. Nähert sich ein Komet der Sonne, beginnt das Eis zu sublimieren, wodurch eine große, diffuse Koma mit einem Schweif entsteht, der Schweif kann über 1.000.000 Kilometer groß werden. Der Schweif besteht aus Staub und oder ionisiertem Gas und zeigt immer von der Sonne weg. Kometen bewegen sich auf stark elliptischen Bahnen, verbringen den Großteil ihrer Umlaufzeit weit entfernt von der Sonne und werden nur während ihres kurzen Aufenthalts im inneren Sonnensystem sichtbar. Sie gelten als Zeitkapseln der Frühzeit, da ihr Material weitgehend unverändert seit der Entstehung des Sonnensystems vor ca. 4,6 Milliarden Jahren erhalten blieb.


